Meine Motorräder Rolf Mundorfs
Motorradreisen

Angefangen hat alles mit der HONDA Dax.

Im April 1992 habe ich dann den "großen Einser" gemacht und mir anschließend eine BMW R100GS Paris-Dakar in den Farben schwarz und grün zugelegt.

1994 habe ich meine Liebe zum "American Dream" entdeckt: eine Harley-Davidson FLSTC Heritage Softail Classic. Ein kurzes Intermezzo gab 1994/95 für nur 2000 km ein MuZ-Gespann.

Motorräder - HONDA Dax
Ich kam an einem Maitag im Jahr 1989 ins Rechenzentrum und mein Kollege fragte mich, ob ich seine Dax kaufen würde, die man ja mit Führerschein Klasse 3 fahren könne. Spontan sagte ich zu. Mein erstes motorisiertes Zweirad machte mir viel Spaß, nur auf den Hauptstraßen wurde ich damit von den Autofahrern nicht für voll genommen und erheblich behindert. Deshalb und weil ich zunehmend mehr Spaß dabei hatte, begann ich noch 1989 meine Motorradführerscheinausbildung und die Dax wurde verkauft.

Motorräder - Yamaha
Leistungsbegrenzt auf 27 PS wegen FS 1a Gekauft neu im April 1990, verkauft im März 1992 bei Kilometerstand 28780. 2-Zyl.-4-Takt-V-Motor, 535ccm,OHC,2-Vent., 5 Gänge, Stahlrahmen, eine Scheiben-,eine Trommelbremse, Tank 13.5l, Gewicht 195 kg. Das richtige Motorrad für einen älteren Anfänger, der mit der Virago in Italien, in Österreich, in der Schweiz und in Frankreich war, eine große Deutschlandtour machte und die neuen Bundesländer intensiv bereiste, aber in den Schweizer und Französischen Alpen feststellen mußte, daß 27 PS nicht der "wahre Jakob" sind.

Motorräder - BMW
Im April 1992 habe ich dann den "großen Einser" gemacht und anschließend mir eine BMW R100GS Paris-Dakar in den Farben Schwarz/Grün zugelegt. Ich besitze sie noch heute mit einem Kilometerstand von 110000. 2-Zyl.-4-Takt-Boxer-Motor, 980ccm, 60 PS, 2-Vent., 5 Gänge, Doppelschleifenrahmen mit abschraubbarem Rahmenheck, Einzelsitzbank, 35l-Tank, 180km/h. Die "Paris-Dakar" ist für mich die ideale Reisemaschine mit einer überschaubaren Technik, mit der Möglichkeit selber zu schrauben, unkompliziert und mit Charakter. Wir haben zusammen das Nordkap gesehen und waren gemeinsam am Cape of Good Hope, wir haben die "Weißen Dörfer" ndalusiens ebenso erfahren wie den Kurventango Korsikas. Es gibt wenige Pässe in den Alpen und den Pyrenäen, die nicht mehrmals befahren wurden und kaum eine Strasse in der Umgebung von Berlin, die uns nicht gemeinsam gesehen hat. Aber nicht nur Autobahnen, Bundes- und Landstraßen waren unser Terrain, sondern auch Waldwege in Mecklenburg, Schotterpfade am Gardasee, Assietta und Ligurische Grenzkammstraße , Düne7 in Namibia und endlose Staubpisten in Ungarn und im Süden Afrikas. Das soll aber nicht genug sein: Wir haben noch viel vor, gemeinsam! (Anmerkung der Redaktion: Die Maschine hat er 2001 an seinen Schwiegersohn verkauft.) Für die Seidenstraße habe ich mir am 6.9.1999 in Loffenau (Nordschwarzwald) eine Reisemaschinegekauft, eine BMW R100GS/PD, 17000 km, Topzustand für 9.000 DM. Nachgerüstet mit Doppelzündung,White Power-Federbein und White Power-Gabelfedern, Ölwannendistanzring, Stahlflexbremsleitung , hochgelegtem Bremsschlüssel, höherer Scheibe und einem Trägersystem wie bei meinem Mitfahrer Herbert.

Motorräder - Harley-Davidson
1994 habe ich meine Liebe zum "American Dream" entdeckt. Eine Harley-Davidson FLSTC Heritage Softail Classic kam aus Milwaukee zu mir nach Berlin. 2-Zyl.-4-Takt V-Motor, 1338ccm, 56 PS, OHV, 2-Vent., 5 Gänge, Stahlrahmen, Gewicht 300kg. Die Heritage läßt die gute alte Zeit aufleben und sie ist mit ihren Ledersatteltaschen eine Augenweide nicht nur im Sommer auf Berliner Straßen, sondern auch im Winter von November bis März ein Blickfang in meinem Wohnzimmer. 35000 km haben wir gemeinsam bei entspannter Fahrt zurückgelegt nach dem Motto: Morgens um neun den fünften Gang eingelegt und am Abend um acht wieder raus genommen.

Motorräder - MuZ
Ein kurzes Intermezzo gab 1994/95 für nur 2000 km ein MuZ- Gespann: Nachdem ich mehrmals mit dem Rad des Seitenwagens Rechtskurven über den Gehweg gehoppelt bin und Schräglage vermißt habe (jedenfalls zur richtigen Seite) habe ich mich ganz schnell von dem Gefährt aus Zschopau getrennt. (Episode dazu: Ich stehe mit der MuZ auf der rechten Fahrspur an einer roten Ampel und warte auf Grün. Neben mir bremst eine Guzzi und Maschine und Fahrer kippen langsam um. Der Fahrer erhebt sich lachend vom Straßenbelag und sagt zu mir: Ich habe heute morgen den Seitenwagen abgebaut und muß jetzt erst wieder lernen, die Füße auf den Boden zu stellen.)